Menschsein

Welche Chimäre ist doch der Mensch!

Welch´ Unerhörtes, welch´ Ungeheuer, welch´ Chaos,

welch´ widersprüchliches Wesen,

… welch´ Wunder!

(Blaise Pascal)

P1010689-b

Als wichtigste Aufgabe des Staates sehe ich die, das Individuum zu schützen

und ihm die Möglichkeit zu bieten, sich zur schöpferischen Persönlichkeit zu entfalten.

Der Staat soll also unser Diener sein, nicht wir Sklaven des Staates.

(Albert Einstein)

-

In einem Zwiespalt zwischen dem Herzen und dem Verstand…

… folge dem Herzen.

(Swami Vivekananda)

-

Menschen, die den Zustand der Leerheit kennen,

werden ihre Probleme immer durch Beständigkeit zu sich selbst auflösen können.

(Shunryu Suzuki)

-

Ein wahrer Mensch ist nicht ein Muster an Rechtschaffenheit, Tugend und Prüderie,

sondern er weiß, dass Verfehlungen der echten menschlichen Natur

so notwendig sind wie das Salz in unserer Nahrung.

Nur mit den sogenannten Rechtschaffenen ist ein Zusammenleben unmöglich,

weil sie keinen Humor haben, die wahre Natur nicht zulassen

und ihres eigenen Schattens in gefährlichem Maße unbewusst sind.

Der menschlichen Natur vertrauen, heißt, das Gute und Schlechte in ihr anzunehmen.

Und es ist eher schwer, Menschen Vertrauen zu schenken,

die zu ihren eigenen Schwächen und denen der anderen nicht stehen können.

(Alan Watts)

-

Ich brauche vor allem einen, der sich wie ein Fenster aufs Meer hin öffnet,

nicht aber einen Spiegel, vor dem ich mich langweile.

(Antoine de Saint-Exupéry)

-_DSC0729

Stellen Sie sich ein mehrdimensionales Spinnennetz voller Tautropfen vor.

Jeder Tautropfen enthält die Reflexion aller anderen Tautropfen,

und in jedem reflektierten Tautropfen ist auch die Reflexion dieser Reflexion enthalten –

und so geht es endlos weiter.

Dies ist das Bild der buddhistischen Vorstellung vom Universum.

(Alan Watts)

-

Ambivalenz ist,

auf höchst arrogante Weise

unter massiven Selbstzweifeln zu leiden.

-

Nur das Unbekannte ängstigt den Menschen.

Sobald man ihm die Stirn bietet, ist es schon kein Unbekanntes mehr.

(Antoine de Saint-Exupéry)

-

Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss.

Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was Genuss ist.

(Oscar Wilde)

-

Frei ist, wer in Ketten tanzen kann.

(Friedrich Nietzsche)