Idee

Following Nick Cave…

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All´ unsere Tage sind endlich, sind gezählt.

Wir können es uns nicht leisten, nur idealistisch oder untätig zu sein.

Etwas auf eine schlechte Idee hin zu tun, ist besser, als gar nichts zu tun.

Denn der Wert einer Idee oder eines Vorhabens zeigt sich immer erst dann, wenn man es macht und ausprobiert.

Manchmal kann diese Idee die kleinste Sache der Welt sein.

Eine kleine Flamme, über die man sich kauert und die man mit der Hand schützt,

während man betet, dass sie nicht vom tosenden Sturm um einen herum gelöscht wird.

Kann man diese Flamme am Leben halten, lässt sich Großes darauf aufbauen.

Großes, das vor Kraft nur so strotzt und sowohl einen selbst als auch die Welt verändern kann.

Das alles wird von der allerkleinsten Idee zusammengehalten.

Man sollte daher auch kein Interesse an dem haben, was man komplett versteht.

Es ist doch alles nur Fassade.

Denn es gibt Wahrheiten, die unter der Oberfläche von Worten und all´ unserer Symbolik ruhen.

Wahrheiten, die sich urplötzlich und ohne Vorwarnung zeigen, wie die Buckel eines Seemonsters…

… und dann wieder verschwinden.

Kunst im Einzelnen und auch an sich ist ein Weg, dieses Monster an die Oberfläche zu locken.

Einen Raum zu schaffen, in dem das Wesen die uns bekannte Wirklichkeit und Wahrheit durchbrechen kann.

Und dieser schillernde Ort, an dem sich Fantasie und Wirklichkeit überschneiden, ist der Ort,

an dem alle Liebe, alle Träume und alle Freude existieren.

Dies ist der Ort.

Dies ist der Ort, an dem wir leben.